Albträume deuten und verstehen

Träume, die sehr starke Emotionen wie Furcht, Angst oder extremen Ekel hervorrufen, werden als Alpträume bezeichnet. Oft wachen die Träumenden schweißgebadet auf und können sich bis ins kleinste Detail an diesen schrecklichen Traum erinnern. Albträume treten jede Nacht wieder auf, entweder mit den selben Traumbildern oder mit kleinen Abweichungen. Nur wer sich mit den Albträumen auseinandersetzt und diese interpretiert, erreicht, dass die Albträume aufhören und ein erholsamer Schlaf möglich ist.

Albträume äußern sich in unterschiedlichen Bildern

Die Bilder können ganz unterschiedlich sein. Einige Bilder treten jedoch in den Albträumen immer wieder auf. Der tiefe Fall, in die Enge getrieben werden, von einem Mensch oder einem Tier verfolgt werden oder in einem kleinem Raum eingesperrt sein zählen zu den häufigsten Szenarien, die die Träumenden erleben. Wenn nur gelegentlich ein Albtraum durchlebt wird, so ist das kein Grund zur Beunruhigung. Ernst zu nehmen sind Albträume dann, wenn sie in regelmäßigen Abständen die Nachtruhe stören. In solchen Fällen ist es ratsam sich mit dem Alptraum zu beschäftigen und zu erforschen, welche Ängste sich hinter den Traumbildern verbergen.

Ein Traumtagebuch führen

Albtraum deutenIn den ersten Minuten nach dem meist unfreiwilligen Erwachen sind die Traumbilder noch ganz klar und deutlich. Schnell beginnen aber Teile von dem Erlebten beziehungsweise geträumten zu verblassen. Für die spätere Deutung und Interpretation ist es deshalb ganz wichtig, den Traum so vollständig wie möglich wiederzugeben. Ein Stift und ein Notizblock sollten griffbereit neben dem Bett liegen. Selbst oft ganz kleine Einzelheiten müssen notiert werden, auch wenn diese zunächst vielleicht unwesentlich erscheinen. Gerade diese Einzelheiten können wichtige Informationen für die Entschlüsselung des Albtraums enthalten. Es ist ebenso sehr wichtig, dass die Aufzählungen ehrlich sind.

Warum es zu Albträumen kommt

Hinter den Albträumen stecken sehr oft Verlust- oder Versagensängste. Die Angst im Beruf oder bei einer Prüfung zu versagen kann zu Albträumen führen. Manchmal sind es nur sehr banale Geschehen, die in der Nacht zu einem Albtraum führen. Ein Horrorfilm am Abend oder ein schrecklicher Nachrichtenbericht. In vielen Fällen liegt die Ursache eines Albtraums wesentlich tiefer und es steckt eine sehr große Angst hinter den Albträumen.

Traumbilder deuten

Träumt wer etwa vom Verlust der Zähne, so kann dieser Albtraum mit einem großen Verlust interpretiert werden. Wie bereits erwähnt, wird der träumende im Albtraum sehr oft verfolgt. Das kann ein Symbol für eine ganz persönliche Flucht sein. Die Flucht vor der Verantwortung. Der Träumende will oder kann entweder für sich selbst oder für ihn nahe stehende Personen einfach keine Verantwortung übernehmen.

Albträume entstehen oft durch Stress

Zu viel Stress und Überarbeitung kann ein Grund für Albträume sein. Albträume stehen oft in einem Bezug zum realen Leben. Manchmal kann dem Albtraum sogar etwas Positives abgewonnen werden. Der Albtraum ist eine Warnung, dass der Träumende sich viel mehr um seine Psyche kümmern muss. Werden Albträume ernst genommen, richtig interpretiert und ist der Träumende bereit, sich seinen Ängsten zu stellen und vor allem daran zu arbeiten, dann verliert der Albtraum seine Schrecken und kann mithelfen, dass beim Betroffenen ein Umdenken stattfindet.